1995-1997
Hall in Tirol
Fotos: © fotoengel, Rupert Steiner, Nikolaus Schletterer, Markus Bstieler
Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 1998
„Das Salzlager der Saline entstand 1852 und war bis 1967 in Betrieb. Die 70 m lange, 20 m breite und 10 m hohe Halle mit den vom Salz zernagten Säulen aus Brekzie war lange unbeachtet, wurde erst durch die Suche nach einem modernen Kunstforim im Lande „entdeckt“. Schlögl befreite den imposanten Raum von Einbauten, ließ innen aber viel an Patina bestehen. Entlang der Nordfassade wurde die Laderampe entfernt und stattdessen der Eingangstrakt errichtet, ein „Betontisch“ mit optisch schwebender Dachplatte, auf wenige, dünne Stahlsäulen gestützt und vom Bestand durch ein Glasband distanziert, als Schutz für Stiege, Podest, Kassa, Buffet, Garderobe und Sanitärräume. Von linear ausgerichteten Baumpflanzungen und Bodenfelder begleitet, hebt der Vorbau die Besucher auf das Niveau der alten Rampe und stimmt überzeugend auf die Halle ein. Statik: Christian Aste.“
Quelle „Bauen in Tirol seit 1980“ – Otto Kapfinger.
